Lokal Neukölln


Motiv Ursula Dietz

Musiker aus Neukölln

Ursula Dietz
Künstlerin/Grafikerin

AZM 26.06.2009
Beschäftigt sich mit Druckgrafik, Malerei, Illustrationen und Comics, sowie live painting.
Bereits seit dem Jahr 2000, stellt sie ihre Szene hier in Berlin dar. Durch Kontakte zu Schauspielern, Musikern, Performern und dem ein oder anderen Freak, begann sie öffentlich zu malen. Von den Tuschezeichnungen kam sie zur Acrylfarbe und beschäftigte sich ernsthafter mit Kunst, sodass sie ein Jahr lang eine kleine Galerie führte (»Hall of Fame«, Kopernikusstr. 10, F´hain). Ihr Herz schlägt in erster Linie für ihre Szene, die vorwiegend in den Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain zu Hause ist. Anlässlich des Kulturfestes „48 Stunden“, hat sie Personen aus Neukölln porträtiert, welche hier im Ladenlokal von Punkt20 e.V. ausgestellt sind.
Ihre Intention ist es dabei, der Welt zu zeigen, wie sie die Dinge wahrnimmt. In ihren Augen wichtige Personen, Freunde und Bekannte, stellt sie ruhmvoll dar, dokumentiert zufällige Begebenheiten. Alles was sie tut, aber vor allem Malen und Zeichnen, macht ihr großen Spaß.
Alle Werke werden noch rund einen Monat im Ladenlokal bei Punkt20 e.V. in der Hertzbergstraße 19 hängen, so dass alle Interessierten jederzeit noch einmal während der Geschäftszeiten einen Blick drauf werfen können.

Portraits der Ausstellung:
Remix
, 2007
Zwei Macher aus dem Remix Club Berlin e.V. Einem Integrationsprojekt für afrikanische Jugendliche und Familien, Jonasstr., Neukölln
Nico, 2009
Französischer Maler vor den brennenden Häusern der Banlieue
Rupert´s Kitchen Orchestra, 2008
Die Funk-Band aus Neukölln auf der Sonnenallee
(wer sie live hören mag, die Band spielt am Sonntag von 16:30 – 18:00 Funk auf dem Bergmannstraßenfest)
Andreas, 2008
Ladenbesitzer des ehemaligen Neuköllner Tonstudios »Rupert´s Kitchen«.
Micha, 2008
Neuköllner Künstlerfreund bei einer gemeinsamen Malperformance während der Magistrale
Rosl Persson und Bärbel Ruben, 2009
Eine Ur-Berlinerin, die 1908 in Rixdorf, dem heutigen Neukölln, geboren wurde und eine befreundete Historikerin, die im Kulturamt Neukölln arbeitet
Erica Fischer, 2009
Autorin von »Aimée & Jaguar« und vielen anderen Büchern. Zur Zeit ist sie meine Nachbarin aus dem Vorderhaus (siehe http://www.erica-fischer.de)
Punkt20, 2009
Mitarbeiter vom Punkt 20 e.V. im Körnerpark



33 Sichtweisen

33 Sichtweisen
AZM 19.05.2009
Bei Punkt20 e.V. zeigt Jens Holzapfel ab Mittwoch, dem 20. Mai sein neuestes Projekt „33 Sichtweisen“ zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Das Motiv zeigt Angkor Wat, eine der größten und bekanntesten Tempelanlagen in Kambodscha. Diese Stadt aus Sandstein repräsentiert die Khmerkultur und viele Touristen machen Ausflüge dort hin, um es zu besichtigen und natürlich auch zu fotografieren. 33 dieser Fotos von Fotografen bzw. Touristen wurden digital überlagert. Diese Einzelbilder sind völlig unabhängig voneinander entstanden und wurden von Jens Holzapfel erst zusammengeführt. Er hat die einzelnen Fotos von der Größe her so angepasst, dass er sie übereinander legen konnte. Es wird quasi der Durchschnitt von 33 verschiedenen Fotos des gleichen Motivs gebildet. Das konkrete einzelne Foto, die einzelne Kamera spielt keine Rolle mehr. Die Sichtweisen der einzelnen Fotografen werden als Klischee entlarvt, aber durch die Zusammenführung der Bilder mit dem Objekt „versöhnt“. Obwohl eine Landschaft abgebildet ist, ist es keine Landschaftsfotografie.
Der Künstler beschreitet einen "Grenzbereich der Fotografie", weil die Begriffe Fotograf, Betrachter, Objekt verschwimmen.
Durch die Überlagerungen und die Präsentation im Leuchtkasten wirkt das fertige Kunstwerk dreidimensional und etwas unscharf. Manch ein Betrachter wird vielleicht nach einer 3D-Brille fragen.
Mit der Lochkamera im U-Bahnhof Alexanderplatz
Ein weiteres Werk heißt Parallelwelten. Dieses Bild ist mit einer Lochkamera entstanden und auf Film festgehalten. Die Lochkamera, oder auch Camera obscura , gilt als Vorgänger des Fotoapparats. Durch eine kleine Öffnung fällt das Licht der Außenwelt in einen Kasten. Kameraraum. Das Bild der Außenwelt auf der gegenüberliegenden Seite des Loches in dem Kasten auf dem Kopf stehend abgebildet.
Die übrigen Photos zeigen Straßenszenen in Teheran; Diese städtefotografischen Aufnahmen sind mit einer Mittelformatkamera entstanden, damit auch kleinste Details gut sichtbar zur Geltung kommen.



Farblausch - Farbe hören, Töne schmecken
AZM 15.05.2009
Grauwacke Ateliers
Rosa Harter, Maria Lucchese, Mayako Kubo, Matthias Bauer

Eine Ausstellung in der Galerie im Saalbau
Im Grauwackeweg/Buckow leben zwei Malerinnen, ein Musiker, eine Komponistin und eine Graphikdesignerin in einer ungewöhnlichen Ateliergemeinschaft. Sie fühlen sich auch durch Farben und Töne verbunden. Die ausgewählten Werke, die in der Galerie im Saalbau zu sehen sind, sind Beispiele für den kreativen Prozess des Farblauschens, des Vernetzens und sich gegenseitig Befruchtens von Tönen, Farben und Gerüchen. Zur Eröffnung der Ausstellung durfte das Publikum also gestern Abend Farbe hören und Töne schmecken. Wie sich also die Farbe blau anhört oder wie ein F dur schmeckt, könnten die Gäste noch bis zum 11. Juni erleben.
Galerie im Saalbau – Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin, Info-Tel: 6809-3771
15. Mai bis 11. Juni 2009, Di – So 10:00 bis 20:00 Uhr



Die 44. Neuköllner Maientage beginnen
AZM 24.04.2009
Heute um 16 Uhr im Volksfestzelt werden die Neuköllner Maientage im Volkspark Hasenheide festlich eröffnet. Neben dem traditionellen Fassbieranstich im Festzelt wird ein abwechslungsreiches musikalisches Rahmenprogramm geboten, dass für einen schwungvollen Start des Volksfestes sorgen soll.
Das Volksfestzelt bietet Bratwurst, Maiskolben oder Käseteller zum gepflegten Bier und andere kulinarische Genüsse für „gehobene“ Ansprüche. Aber auch Kaffee und Kuchen am Nachmittag.
Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder viele rasante Fahrgeschäfte wie zum Beispiel eine Wildwasser Raftingbahn, den „Wellenflieger“ oder einen klassischen „Break Dance“.
Jeweils mittwochs ist Volks- und Kindertag, sämtliche Attraktionen sind dann zum halben Preis zugänglich. Für Frauen ist freitags Ladies Day: Die Maientage locken mit einem Gläschen Sekt für einen Euro und ermäßigten Fahrpreisen.
Als besonderes Highlight leuchtet der Himmel jeden Sonnabend zwischen 22 Uhr 30 und 23 Uhr mit einem Feuerregen-Funkeln. Um diese Zeit steigt das große, bombastische Brillant-Feuerwerk, das viele leuchtende Blumen am Himmel über der Hasenheide zum Blühen bringt.

Die Maientage in der Hasenheide sind bis zum 17. Mai täglich von 14- 24 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.