Wissenschaft


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Kartoffelsalat:
Bio ist Schlusslicht – leichte Variante liegt vorn
AZM 25.06.2009
Zum Auftakt der Grillzeit hat die Stiftung Warentest für die Juli-Ausgabe ihrer Zeitschrift „test“ 22 abgepackte Kartoffelsalate getestet. Das Ergebnis: Alles in allem können sich die deutschen Kartoffelsalate sehen lassen. Jeder zweite ist ”gut”, zehn sind ”befriedigend” und nur der Bio Kartoffelsalat von Söbbeke ist mit „Ausreichend“ das Schlusslicht. Bester Salat ist eine leichte Variante von „Du darfst“ für 4,95 Euro pro Kilogramm.Getestet wurden die norddeutsche Variante mit weißem Dressing, drei Salate mit dem süddeutschen Essig-Öl-Dressing sowie drei Leichte Zubereitungen. Bei dem Vergleich des Kalorien- und Fettgehalts hat die süddeutsche Variante einen klaren Vorteil, selbst die drei Light-Salate von Du darfst, Homann und Weight Watchers haben mehr Kalorien.

Bio schmeckt alt
Ausschlaggebend für das Qualitätsurteil der Stiftung Warentest war neben der Ernährungsphysiologie die sensorische Beurteilung, wie Aussehen, Geruch und Geschmack. Zwei Drittel der Kartoffelsalate fielen durch unschönes Aussehen oder Fehler im Geschmack auf. In keinem der Salate wurden aber erhöhte Schadstoffgehalte, Pestizide oder Arsen nachgewiesen. Auch die mikrobiologische Qualität überzeugte bei fast allen. Allein der Bio Kartoffelsalat von Söbbeke wurde schlechter bewertet, weil ein hoher Gehalt an Hefepilzen nachgewiesen wurde und die Kartoffeln alt schmeckten.
Am besten abgeschnitten haben nach dem Testsieger von Du Darfst, Aldi (Nord)/ Ofterdinger, Aldi (Süd)/ Wonnemeyer und der Pellkartoffelsalat von Lidl/Vitakrone für je 1, 69 Euro pro Kg. Bester Salat mit Essig und Öl ist der Bayrische Kartoffelsalat von Nadler.

Bei Interesse finden Sie den ausführlichen Test in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.



Das Rätsel der Kuh ist entschlüsselt
AZM 24.04.2009
Das Genom der Kuh ist entschlüsselt. Sechs Jahre haben mehr als 300 Forscher aus 25 Ländern in einem weltweiten Großprojekt daran gearbeitet. Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) heute berichtet, konnten die Wissenschaftler das Genom des Hereford-Rinds entschlüsseln. Die Erbanlagen von rund 500 weiteren Rassen aus Europa, Asien und Afrika wurden ebenfalls untersucht. Aus einem Bericht des Magazins Science geht hervor, dass das Genom des Hausrinds (Bos taurus) mindestens aus 22.000 Genen besteht. Mehr als dreiviertel, sogar rund 80 Prozent davon sollen den Forschern zufolge auch beim Menschen vorkommen. Damit bestehen zwischen dem Genom des Rinds und dem menschlichen Erbgut wesentlich mehr Übereinstimmungen als beispielsweise mit dem von Mäusen.

Die Analysen der Forscher können für unterschiedliche Interessengruppen von Nutzen sein: In der Milch- und Fleischindustrie könnten zukünftig zum Beispiel Rinder-Rassen gezüchtet werden, die mehr Milch geben und hochwertiges Fleisch produzieren. Für die Medizin können die Ergebnisse wichtig sein, um beispielsweise herauszufinden welche Rolle bestimmte Gene bei der Entstehung menschlicher Krankheiten spielen.